Rückblick - wie alles begann

Erst rückblickend fällt mir auf, dass ich mich bereits als Kind zu spirituellen Themen hingezogen gefühlt habe und mir begegnet sind. So erinnere ich mich, dass die Mutter meiner damaligen besten Kindheitsfreundin aus der Grundschule ein Board hatte, mit dem ihre Mutter Kontakt zum Jenseits aufgebaut hat und ich so eine Botschaft von meinem verstorbenen Uropa bekommen habe, den ich nie in seinem menschlichem Körper kennenlernen durfte. Zu Schulzeiten gab es die Zeitschrift "Witch" und als ich im Fernsehen sah, dass das Extra ein Pendel war, bin ich sofort zu meiner Mutter gerannt und habe gefragt, ob ich mir diese Zeitschrift beim Kiosk holen darf. Erinnere mich noch heute (Jahr 2021) dran, dass es ein kleines grraues Pendel aus Metall war. Ich wusste nicht mal, was ein Pendel ist oder wofür es gut ist. Während meine Klassenkameradinnen die Wendy lasen, war es für mich eben die Witch. 

Ich bin in den Niederlanden geboren und als meine Familie nach Deutschland zog, war ich ca. drei Jahre alt. Aufgrund meiner chinesischen Wurzeln, waren wir regelmäßig in China, um meine Großeltern zu besuchen. In der chinesischen Kultur ist es Gang und Gebe zu einer Frau zu gehen, die anhand unseres Geburtstages, -zeit und -ort die Zukunft ausrechnet. Wörtlich übersetzt bezeichnete man sie als Lebenserrechnerin. 

Meine ersten bewussten spirituellen Freunde

Als es mich für mein Studium nach Hamburg zog, habe ich mich sehr viel ehrenamtlich engagiert. In dieser NGO hatte ich auch meinen größten Freundeskreis. Nachdem ich mich sehr ausgelaugt gefühlt hatte und mir zu erschöpft vorkam und es an Kraft fehlte anderen zu helfen, wollte ich wieder zu mir selbst finden, eine Auszeit nehmen und den Fokus auf mich selbst richten - damit ich wieder Kraft habe für Menschen und Anliegen, die mir wichtig sind, da sein zu können. Nur wenn ich in meiner vollen Kraft bin, habe ich auch genug Energie für mein Umfeld. Doch dies führte auch zu, dass ich einen radikalen Cut gezogen habe. Damals bin ich unbewusst meiner inneren Führung gefolgt und war ohne mir darüber bewusst gewesen zu sein, zuversichtlich

Denn kurze Zeit später lernte ich durch eine Lernpartnerin von der Uni eine Energieheilerin mit polnischen Wurzeln kennen und einen wunderbaren Menschen kennen, die sehr spirituell war und andere coacht. Sie wurde meine engste Freundin für die nächsten sechs Jahre. Es bildete sich schnell eine reine Mädels-Clique. Wir lernten mit Energie Blockaden zu lösen und ich hatte die ersten Beührungspunkte mit den Karten. Allerdings scheute ich mich vor. Alle waren begeistert von meinen Legungen und mir machte das ganze Angst. In einer späteren Seelenrückführung kam heraus, dass ich bereits in vorigen Leben Kartenlegerin war. Näheres hierzu möchte ich gern für mich behalten, da es sehr privat ist.

Ich hatte immer Phasen, wo ich sehr viel gelegt habe und dies sehr energieraubend war und Phasen, wo ich mich von den Karten distanziert habe.

Die Karten melden sich erneut

Eines Tages war mir nach einem Spaziergang. Ich wusste nicht wohin oder wo lang und spazierte drauf los, stieg in eine U-Bahn und stieg einfach an irgendeiner Station aus. Da war ein Flohmarkt und mich zog es zu diesen einen Stand. Dieser eine Pappkartion zog mich im wahrsten Sinne des Wortes magisch an. Dieser Karton war voll mit Büchern zu Madame Lenormand, Tarot, Kabbalah und und und.

Einige Zeit später ging ich an meiner damaligen Universität an einem Buchladen vorbei und ein Crowley Tarot lächelte mir zu. 

Und noch weitere solcher Begegnungen folgten, die dazu führten, dass ich wieder regelmäßiger legte und zunächst nur für den engsten Bekanntenkreis und Menschen, die wirklich Hilfe und Rat suchten.

Im Hier & Jetzt

Nach meinem Studium war ich beruflich stark eingespannt und viel auf Geschäftsreisen. Das Kartenlegen ist meine Passion. Ich möchte mit meiner Gabe und Coachingansätzen, Menschen helfen, mehr zu ihrer Mitte zu finden, achtsam durchs Leben zu gehen und die Zeichen, die uns gesendet werden, zu erkennen. Die Antwort ist in uns. Wir müssen einen Zugang dazu finden und nicht immer zu Kartenleger*innen gehen. Da ich hauptberuflich etwas völlig anderes mache - fernab vom spirituellem Bereich- und mich auch nicht in diesem Bereich selbstständig machen möchte, nehme ich lediglich einen Energieausgleich. Ich habe zwar oft damit geliebäugelt, da es mir so viel Spaß macht, einen Menschen zu begleiten und die Erfolge gemeinsam zu erleben - doch habe ich genausoviel Erfüllung in meinem Hauptjob.

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In Liebe, Áyumee.